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RACKETS 08.03.2017

Der neue Pure Strike unter dem Zeichen der Offensive

Die Entwicklung eines Tennisrackets umfasst einen Prozess, in dem die Tests überwiegen. Für den neuen Pure Strike ist Babolat noch weiter gegangen, um perfekt auf die Anforderungen der Spieler einzugehen, indem es ein großes Netz von Botschaftern weltweit für ein im Tennisuniversum nie dagewesenes kollaboratives Projekt einbezogen hat.

„Als ich den Prototyp des Rackets erhalten habe, war ich wirklich überrascht. Ich hatte das Gefühl, Teil eines Projekts zu sein, an der Entwicklung eines neuen Produkts teilzunehmen.“ David Jobert, Botschafter bei Babolat in Frankreich, drückt in wenigen Worten aus, was alle „Tester“ empfunden haben, als sie das #ProjectOne7, den Prototyp des zukünftigen Pure Strike entdeckten.

Die gleiche Reaktion auf der anderen Seite des Atlantiks: „Es war eine Ehre für mich, einer der Wenigen sein zu dürfen, die das #ProjectOne7 testen konnten. Jedes Mal, wenn ich mit diesem Racket spielte, schauten mich die Spieler auf den anderen Plätzen an, fragten mich, was das für ein Racket sei und ob sie es ausprobieren könnten. Der Pure Strike ist bei jedem Schlag solide. Ich würde sagen, dass ich mich auf das Racket verlassen kann und jedes Mal saubere Schläge hinbekomme“, fügt Carlos Juarez (New York, USA) hinzu.

Um den Kontext gut zu verstehen, muss man die Projektgenese in Augenschein nehmen.
Zunächst die Grundfeststellung. Und zwar zum ursprünglichen Pure Strike, der ersten Version von 2014: „Es war ein anspruchsvoller Rahmen, sehr technisch und sehr auf Experten ausgerichtet“, erläutert François Xavier Quesse, Global Product Manager. „Um mehr Spieler anzusprechen, mussten wir den Rahmen weiterentwickeln.“
Dafür hat Babolat also beschlossen, das kollaborative Programm einzusetzen. Zunächst haben wir einen Prototypen testen lassen, nach unserem Protokoll, und zwar von mehr als hundert Expertenspielern (Wettkämpfer, Coaches oder Spieler auf nationaler Ebene). Die Rekrutierung der Tester erfolgte nach Racket-orientierten Kriterien, nämlich Angreifer, offensive, nach vorne gerichtete Spieler. Solche, die klare Schläge suchen, die den Punkt mit drei Schlägen erreichen wollen. Spieler, die durch viel Schlagkraft aus dem Oberkörper Schnelligkeit generieren, die sehr mobil sind, um den Ball sehr früh anzunehmen.

Nachdem wir das Feedback von diesen Testern analysiert hatten, begann die zweite Phase des Projekts, indem der Test auf 300 weitere Spieler weltweit ausgedehnt wurde.

Jetzt war der Prototyp des zukünftigen Pure Strike nicht mehr schwarz, sondern weiß. Damit sollte vermieden werden, die Spieler zu beeinflussen, und es sollte sich von den normalerweise schwarzen Prototypen unterscheiden. Sein Codename: #ProjectOne7.

Das Engagement der Pure Strike-Tester und die Qualität
ihres Feedbacks brachten uns viele Erkenntnisse.
François-Xavier Quesse. Global Product Manager

Die „Happy few“, die diese einzigartigen Modelle erhalten haben, wurden eingeladen, ihre Eindrücke in den sozialen Netzen mitzuteilen. Das #ProjectOne7 hat sich schnell auf Twitter, Facebook, Instagram verbreitet, mit tausenden von Beiträgen aus allen Himmelsrichtungen. Videos, Eindrücke: die Botschafter haben ihre Empfindungen so objektiv wie möglich vermittelt, sodass Babolat eine abschließende Wahl treffen konnte, bevor der neue Pure Strike eingeführt wurde: „Die Einbeziehung der Tester und die Qualität ihres Feedbacks brachten uns viele Erkenntnisse. Die Relevanz und die Präzision ihrer Anmerkungen bestätigten das Spielverhalten und das Design des Rackets“, bemerkt François Xavier Quesse.

Ich fand es toll, konkret an der Entwicklung
des neuen Pure Strike teilzunehmen. Dominic Thiem

Im Lauf der Entwicklung gab es auch Beiträge eines gewissen Dominic Thiem. Im April in Monte Carlo, bei dem Turnier, das die Sandplatz-Saison wirklich eröffnet, spielte der österreichische Spieler auch mit dem #ProjectOne7: Ich fand es toll, konkret an der Entwicklung des neuen Pure Strike teilzunehmen. Es ist wichtig, sich mit den Teams bei Babolat auszutauschen, Eindrücke zu vermitteln und zur Entwicklung dieses Rackets beizutragen, mit dessen Hilfe ich auf der Weltrangliste aufsteigen konnte, seit ich daran teilnehme.“

Das kann man wohl sagen, denn mit dem #ProjectOne7 konnte Dominic Thiem das Halbfinale von Roland-Garros erreichen, seine Bestleistung im Grand-Slam-Turnier. „Dominic hat sich ebenso wie andere Champions unseres Teams stark engagiert. Sie waren alle sehr motiviert, an diesem großen Test teilzunehmen, und haben beim Rätselraten um das #ProjectOne7 mitgemacht“, erläutert Jean-Christophe Verborg, Leiter der Competition Abteilung.

Das #ProjectOne7 ist schnell Realität geworden, denn Ziel war es, im September die Vorpremiere eines Kollektionsmodells zu starten. Letztendlich erblickte der Pure Strike dann das Licht der Welt: mit wahren Vorteilen für die Spieler dank Innovationen wie der FSI Power-Technologie, die das Saitenbett mit größerem Abstand zwischen den Saiten optimiert, um eine größere Schlagkraft zu erzielen.
und ist gleichzeitig deutlich toleranter als sein Vorgänger. Dieses Ergebnis wird auch dank der Hybrid Frame Technology erreicht, durch den sich verändernden Querschnitt vom Herzen bis zum Kopf des Rackets.

Da jetzt die Technik klar war, musste nun das neue Design des Pure Strike validiert werden, denn alle Tester stimmten für den weißen Prototyp „Der erste Pure Strike war zwar sehr anspruchsvoll, aber sein rot-schwarzer Look hatte seinen Eindruck hinterlassen, wir wollten also in dieser Richtung fortfahren“, kommentiert François Xavier Quesse. „Als der Prototyp #ProjectOne7 bei unseren Testern angekommen ist, bekamen wir sofort einstimmiges Feedback. Schön, anders, rassig, alle Superlative begleiteten diese „Einführung“. Es entwickelte sich ein wahrer Hype, der sich noch verstärkte, als Dominic Thiem in Monte-Carlo den Platz betrat“, fügt Jean-Christophe Verborg hinzu.

Letztendlich bestätigten alle Kommentare die Idee, dass wir diese DNA beibehalten mussten, Symbol für Kühnheit und Know-how. Der Look eines Rackets sorgt auch dafür, dass man sich wohlfühlt, wenn man es in die Hand nimmt. Dieses Weiß, dieser orangefarbene Touch, das hat mir sofort gefallen … Es ist ungewöhnlich, diese Eleganz passt übrigens gut zu dem, was dieses Racket mir vermittelt“, kommentiert Dominic Thiem, der eine beachtenswerte Saison 2016 absolvierte, gekrönt durch eine Qualifizierung für die Masters in London.

In diesem umfassenden und strategischen industriellen Prozess der Entwicklung eines neuen Modells, insbesondere für diese Art von Hybridrahmen, war Babolat mehr als nur innovativ. Durch die Unterstützung von seinem Team aus Profispielern und seinen Botschaftern ist es vom Platz zurück in die „Forschungs- und Entwicklungslabors“ gekommen. Dieser Dialog, dieses technische Gespräch hat also eine deutliche Entwicklung beim Spielverhalten ermöglicht und vor allem die Konzeption eines Pure Strike vorangetrieben, der dem Zielsegment bestens entspricht: Angriffsspieler, die ihr Spiel durchsetzen und bestimmen wollen, wo der Ball landet und wann. Ein leistungsstarkes Racket, präzise, leicht zu zähmen und zu bändigen.

Nachdem das Flaggschiff mit 16/19-Bespannung und 630 cm² Schlagfläche im September eingeführt wurde, ist jetzt seit Anfang Januar die gesamte Kollektion verfügbar und es ist eindeutig, dass das Pure Strike sein Publikum gefunden hat. „Bei der Voreinführung waren wir sehr schnell ausverkauft. Diese Anpassung und die Infragestellung erinnern uns daran, was mit dem Aero geschehen war. Nach der einen ersten Version des Aeros konnten wir alles genau analysieren, jedoch das Rahmenkonzept und den Spielertyp, den wir erreichen wollten, beibehalten. Damals hatten wir auch viel mit Rafael Nadal gearbeitet, um Lösungen zu finden. Was sich daraus ergeben hat, ist bekannt und zwar ist der Aero ist einer der meistverkauften Schläger der Tennisgeschichte. Mit diesem Racket konnte Rafael Nadal seine unglaubliche Erfolgsbilanz aufbauen. Wir hoffen natürlich, dass der Pure Strike das gleiche Schicksal erlebt. Dass es unseren Champions ermöglicht, große Titel zu gewinnen, sei es für Dominic Thiem oder für Thanasi Kokkinakis. Und auch dass es die Waffe der Clubspieler wird, die Performance suchen und mit einem Spiel Fortschritte machen wollen, das auf Schlagkraft und Präzision basiert, schließt François-Xavier Quesse.

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