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"Ich war vom Spiel sofort begeistert" - Kai Niederhuber

Wenn Herr Niederhuber keine schmerzvolle Tennisverletzung erlitten hätte und sein achtjähriger Sohn nicht zufällig auf ein schönes orangefarbenes Racket im örtlichen Sportgeschäft aufmerksam geworden wäre, hätte Österreich einen seiner vielversprechendsten Badmintonspieler verloren.

Sein Problemarm bewegte Klaus Niederhuber dazu, auf das weniger kraftintensive Badmintonspiel umzusteigen - ein Kompromiss, der zu Kais lebensverändernder Begegnung mit dem Badmintonracket führte. Er zeigte ebenfalls besondere Willenskraft. 

"Ich erinnere mich an das erste Mal, als ich Kai sah", sagt Jürgen Koch, ehemalige österreichische Nummer 1, Besitzer des Geschäfts und heute einer der Berater des Teenagers. " Und auch daran, wie sehr er seinen Vater nervte, das Racket zu kaufen".

Kai erinnert sich ebenfalls. "Ich wollte unbedingt mein eigenes Racket. Und ich sagte zu meinem Vater, dass ich dieses spezifische Racket haben wollte", sagte er entschlossen. Und somit wurde er zum Besitzer des knallbunten Babolat Satelite Brio. Es erwies sich als eine gute Wahl, denn der Bursche benutzte es, bis er im Alter von 13 Jahren einen großen Schritt nach vorne machte. 

"Damals erhielt er seinen ersten Vertrag", sagte Koch. "Nun ist er ein Babolat Shootingstar". Und in diesem September immer noch nur 17 Jahre alt.

Badminton war für Kai Niederhuber Liebe auf den ersten Blick. "Ich war vom Spiel sofort begeistert", sagt er. '"Es war die Fertigkeit, die ich richtig schätzte." Er ist so talentiert, dass er innerhalb von sechs Monaten an Turnieren teilnimmt. 

Zunächst handelt es sich um lokale Turniere in Oberösterreich. Bald beginnt er, zu reisen. In der vergangenen Saison hat er wichtige Matches in der österreichischen Bundesliga gewonnen, und 2020 holte er alle drei Titel der Altersklasse U17 bei den österreichischen Nationalmeisterschaften. 

"Kai hat das Potenzial, an die Weltspitze zu gelangen", zeigt sich Koch überzeugt. "Es gibt keine Garantie dafür, aber aufgrund seiner technischen Fähigkeiten und Einstellung hat er gute Chancen.

Ebenso wie einen scharfen Blick hat Kai eine offene Einstellung und die Fähigkeit, neue Wege zu gehen - und diese positiven Eigenschaften sind vielleicht typisch für jemanden  aus Ansfelden, dem Geburtsort des Komponisten Anton Bruckner, der neue Ideen in die klassische Musik einbrachte.

Kai kam über seinen Vater zum Badminton und hatte dann mehrere Trainer, u. a. Peter Zauner, einen ehemaligen österreichischen Landesmeister, der Kai nach eigenen Worten "dazu inspirierte, weiter hart zu arbeiten". 

Sein Terminplan kann sehr anspruchsvoll sein. Kai besucht eine Handelsschule, wo er die geschäftlichen Aspekte verschiedener Sportarten erlernt. Vor und nach dem Unterricht trainiert er im naheliegenden Olympiastützpunkt. Das bedeutet, dass Badminton jeden Morgen vor der Schule und auch danach auf dem Programm steht. Manchmal sind das täglich vier bis fünf Stunden. 

Es ist nicht überraschend, dass diese Belastung manchmal ihren Tribut fordert. "Vor einem Jahr hatte ich Probleme mit meiner mentalen Einstellung zum Spiel und habe ein Match abgebrochen", gibt Kai zu. "Ich verlor die Konzentration und konnte nicht mehr weiterspielen. Aber nun habe ich meine mentale Stärke verbessert. Wenn ich verärgert bin, sage ich zu mir selbst "Mach weiter, achte nicht darauf, mach einfach weiter."

Warum nimmt er als Einzelspieler manchmal ebenfalls an Doppelevents teil, sodass er bei bestimmten Turnieren in drei Disziplinen antritt? Es handelt sich um einen weiteren Lerntrick, sagt Koch. "Das Doppel verbessert dein Spiel am Netz, die allgemeine Technik und Geschwindigkeit. Im Doppel treten entscheidendere Momente auf als im Einzel. Aufschlag und Rückhand sind besonders wichtig. Es spielt ebenfalls eine wichtige Rolle für Taktik und mentale Stärke".

Im vergangenen Jahr erreichte Kai die Größe von 1,80 m im Alter von nur 16 Jahren. Dadurch hatte er Schwierigkeiten, sich geschmeidig zu bewegen, gleichzeitig handelt es sich um einen Vorteil für einen Angriffsspieler mit einer spannenden, gut entwickelten Sprungsmash-Technik.  

Heute spielt Kai Niederhuber nicht mehr mit dem orangefarbenen Babolat Satelite Brio seiner Kindheit. Er verwendet nun die silber-blauen  Satelite Essential Rackets mit schwarzem Rahmen. 

Silber steht für Hi-Tech und hohe Qualität. Blau ist eine erhabene Farbe. Und Kai Niederhuber hat bewiesen, dass er zu herausragenden Leistungen in der Lage ist.
 

Sein Terminplan kann sehr anspruchsvoll sein. Kai besucht eine Handelsschule, wo er die geschäftlichen Aspekte verschiedener Sportarten erlernt. Vor und nach dem Unterricht trainiert er im naheliegenden Olympiastützpunkt. Das bedeutet, dass Badminton jeden Morgen vor der Schule und auch danach auf dem Programm steht. Manchmal sind das täglich vier bis fünf Stunden. 

Es ist nicht überraschend, dass diese Belastung manchmal ihren Tribut fordert. "Vor einem Jahr hatte ich Probleme mit meiner mentalen Einstellung zum Spiel und habe ein Match abgebrochen", gibt Kai zu. "Ich verlor die Konzentration und konnte nicht mehr weiterspielen. Aber nun habe ich meine mentale Stärke verbessert. Wenn ich verärgert bin, sage ich zu mir selbst "Mach weiter, achte nicht darauf, mach einfach weiter."

Warum nimmt er als Einzelspieler manchmal ebenfalls an Doppelevents teil, sodass er bei bestimmten Turnieren in drei Disziplinen antritt? Es handelt sich um einen weiteren Lerntrick, sagt Koch. "Das Doppel verbessert dein Spiel am Netz, die allgemeine Technik und Geschwindigkeit. Im Doppel treten entscheidendere Momente auf als im Einzel. Aufschlag und Rückhand sind besonders wichtig. Es spielt ebenfalls eine wichtige Rolle für Taktik und mentale Stärke".

Im vergangenen Jahr erreichte Kai die Größe von 1,80 m im Alter von nur 16 Jahren. Dadurch hatte er Schwierigkeiten, sich geschmeidig zu bewegen, gleichzeitig handelt es sich um einen Vorteil für einen Angriffsspieler mit einer spannenden, gut entwickelten Sprungsmash-Technik.  

Heute spielt Kai Niederhuber nicht mehr mit dem orangefarbenen Babolat Satelite Brio seiner Kindheit. Er verwendet nun die silber-blauen  Satelite Essential Rackets mit schwarzem Rahmen. 

Silber steht für Hi-Tech und hohe Qualität. Blau ist eine erhabene Farbe. Und Kai Niederhuber hat bewiesen, dass er zu herausragenden Leistungen in der Lage ist.